Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Tipps und Tricks zum Unterbau und gestallterischen Aspekten
ET 403
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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von ET 403 » Do Dez 14, 2017 12:29 pm

...einfach geil !! Diese Arbeit , Hochachtung ! Chapeau !!!!!
Aber ihr fahrt nicht mit Strom oben ? Oder ?

Ich hatte früher eine E-Lok, die auf dem Stromabnehmer ein kleines Stüchchen Sandpapier drauf hatte , als Reinigungslok damit es immer unten am Draht "blank" war !
Gruß Rainer

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Tibor Szepessy
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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von Tibor Szepessy » Do Dez 14, 2017 2:15 pm

Hallo

Rein technisch sollte es möglich sein. Aber in der Praxis müßte man dann vielleicht doch noch ein paar Details verbessern. Momentan bleibt ein anliegender Panto hängen, da die Übergänge nicht glatt gefeilt sind. Bzw. ist kein Übergang mit hochgezogenen Enden umgesetzt. Aber das visiere ich persönlich gar nicht an. Es gibt von den großen japanischen Herstellern keine Modelle mit funktionalen Pantos.

Für die europäischen N Modelle mit funktionierendem Oberleitungsbetrieb ist es aber durchaus denkbar.

LG, Tibor
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Tatzu
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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von Tatzu » Do Dez 14, 2017 8:15 pm

Na da muss ich ja nix mehr dazu sagen.
Die selben Bilder hätte ich auch eingestellt.
Also gibt´s heute mal keinen Senf von mir dazu.
...aber Kuchen. :lol: ...nam nam...

Wie Tibor schon verraten hat habe ich an dem WE doch eine Möglichkeit geschaffen die Fahrdrähte an die "Plastedinger" zu zaubern.
Auch wenn ich mich anfangs dagegen gesträubt habe. :roll:

Auch dieser 2. Teil hat mir sehr gut gefallen und ich bin geneigt öfters solche Events zu machen. Und wenn irgend möglich mit mehreren Leuten. :D

LG Tobias
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Sebastian
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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von Sebastian » So Sep 02, 2018 5:27 pm

Hallo zusammen,

zum Thema Oberleitung habe ich da noch was gefunden. Nicht funktionsfähig, aber doch sehr filigran und interessant herzustellen. Ich glaube ich probiere das bei Zeiten mal aus.
https://www.youtube.com/watch?v=xhvYamM-BXU

LG Sebi
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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von Tokachi » Mo Sep 03, 2018 8:22 am

Moin Sebastian, diese Version für Oberleitungen habe ich bei einigen japanischen Modellbahnern schon gesehen. Zwar kostengünstig herzustellen, dafür aber sehr instabil auf Druck und teilweise nicht wirklich schön... Aber das muss ja jeder für sich sehen :)
Wer Großes will, muss zuerst das Kleine tun

Mein Youtube-Channel https://www.youtube.com/channel/UCwJ9WU ... JQfjRnegBQ

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Sebastian
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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von Sebastian » Mo Sep 03, 2018 9:51 am

Das habe ich mir auch schon gedacht. Sieht alles nicht hundertprozentig stabil aus. Aber selbst einige H0-Oberleitungen sind so filigran das du auf manchen Messen bei den Anlagen denkst: Entweder neu, oder abmachen, da die Oberleitung völlig verbogen ist.
Aber ich denke mal da wir zum Größten Teil den Luxus haben stationäre Anlagen zu bauen, die auch in der Wohnung stehen bleiben können, dürfte da nicht allzu viel passieren. Ansonsten tobe ich mich auch erst mal an einem Betriebsdiorama aus, um zu sehen ob ich das überhaupt hinkriege :D

P.S.: Bei dem Straßenbahnverein, in dem ich auch bin hatten wir mal kurzzeitig eine Straßenbahnanlage, bei der ich meinen Augen nicht getraut habe. Die Oberleitung war ein sehr feiner Kupferdraht und ich dachte zuerst der sei nur Optik. Nein, der war so gut verlötet, dass die Fahrzeuge nicht nur mit gehobenen Bügel gefahren sind, sondern darüber auch noch Strom bezogen haben. Hat alles sehr gut funktioniert.


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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von ET 403 » Mo Sep 03, 2018 11:15 am

.....in meiner Deutsch-Bahn-Zeit hatte ich eine "Eiserne Oberleitung", das Problem bei mir waren damals die Kurven mit den versch. E-Loks, wenn 2 Stromabnehmer realitätsnah benutzt werden sollten. Gerade Strecken mit Abzweigen kaum ein Problem. E44 kurze Abstände , die Anderen weiter auseinander.

Heute fahre ich nur noch Diesel !! :D
Gruß Rainer

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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von Sebastian » Mo Sep 03, 2018 12:13 pm

Das Problem kenne ich. Bei Märklinbahnern sieht man daher ja immer wieder das sie vorbildwidrig den Draht biegen und so der Bügel nicht abrutschen kann.
Bei meinem Spur N Testkreis habe ich neben Minitrix Gleisen auch deren Oberleitung ausprobiert und annähernd wie im Original aufgehängt. Es hat prima funktioniert, alle Loks konnten ohne Probleme fahren, auch wenn der Fahrdraht umgerechnet so dick wie ein menschlicher Arm wäre :?
Na gut, zwei Loks konnten nicht fahren, das lag aber an den Bügeln: Die 110 hatte so eine Kraft in den Pantos, dass sie den Fahrdraht immer weggebogen hat und die Hobbytrain 182 hatte zu schmale Schleifleisten.

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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von Tatzu » So Sep 16, 2018 12:06 am

Sebastian hat geschrieben:die Hobbytrain 182 hatte zu schmale Schleifleisten
Die hatte wahrscheinlich eher original breite und der Rest hatte Überbreite.
Wie man das von Sommerfeld halt kennt.
Die TT-Loks hatten jedenfalls fiel zu breite. H0...k.A.

Was den überstarken Anpressdruck angeht, reicht es wenn man bei Scherenstromabnehmern eine der beiden Federn entfernt und bei Einholmern, die Feder "dezent" weitet.

Was den Fahrdraht angeht, bin ich auch mit einem dünnen Kupferdraht von 0,25mm Durchmesser mit angelegten Pantographen unterwegs gewesen.
Natürlich mit Stromabnahmefunktion.

Wenn Euch das Thema weiter interessiert, fragt mich ruhig. Ich habe sogar schon Workshops für den Oberleitungsbau abgehalten. ;)

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Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitrag von Sebastian » So Sep 16, 2018 9:56 am

Die Hobbytrain 182 der RAG hat wirklich zu schmale. Als Referenz habe ich die Jägerndorfer ÖBB 1014, welche als einzige meiner N Loks wirklich vorbildgerechte Stromabnehmer hat und selbst die sind breiter als die der 182... Man hat der Lok damals wohl scheizer Bügel spendiert :D Auf der DB 182 (auch von Hobbytrain) habe ich übrigens die Sommerfeldt Stromabnehmer und auch die sind breiter als die, die von Hobbytrain ursprünglich verwendet wurden.
Das mit dem rausnehmen einer Feder hatte ich schon mal gehört, hatte aber bisher nie eine Oberleitung und es deswegen nie gemacht. War halt nur etwas überrascht wie stark die Federn waren.
Gut, aber die Sorgen haben wir bei den japanischen Modellen zum Glück nicht :D

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