Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Tipps und Tricks zum Unterbau und gestallterischen Aspekten

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Tokachi » Di Nov 21, 2017 1:11 pm

Ja ein Künstler in Sachen Oberleitung ist er wirklich, andere Sachen konnte ich fertig von ihm noch nicht begutachten. Aber kommt sicher mit der Zeit. Nachdem mir Tobias mit Geduld gezeigt und auch beigebracht hat, wie man die Drähte verbaut sollte ich in Zukunft damit gut zurecht kommen. Auch ein paar Tips gabs dazu. Aber wir beide haben uns dann noch rumgeärgert wegen der Leitungen am Mast. Meine Idee mit Elastan-Fäden hat nicht wirklich funktioniert, die Idee von Tobias hierfür dünne Drähte aus den Motorwicklungen zu benutzen war schon ein Geistesblitz. Tobias ist in der Hinsicht auch sehr einfallsreich! Aber genug der Ehre :lol:

Nachtrag: Und wenn man noch etwas Photoshop benutzt kann man schöne kleine Bilder erstellen
Dateianhänge
ED76522_0001.png
Wer Großes will, muss zuerst das Kleine tun

Mein Youtube-Channel https://www.youtube.com/channel/UCwJ9WUt9ntC8TJQfjRnegBQ
Benutzeravatar
Tokachi
 
Beiträge: 441
Registriert: Mi Jun 20, 2007 8:22 pm
Wohnort: Amorbach

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Tibor Szepessy » Mi Nov 22, 2017 2:21 pm

Dann freue ich mich schon mal auf meine Sprechstunde bei Dr. Tobi.

:)

LG, Tibor
Mokei-tetsu
Benutzeravatar
Tibor Szepessy
 
Beiträge: 711
Registriert: Do Dez 20, 2012 2:43 pm
Wohnort: Wien

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Tetsuro » Mi Nov 22, 2017 7:02 pm

Ich finde es zwar schade das dir, Tibor, etwas dazwischen gekommen ist. Aber letztendlich kommst du ja doch in 2 Wochen.
Die Einzeltherapie war meines Erachtens erfolgreich. :ugeek: Bei der Gruppenrunde hätte jeder doch nur die halbe Zeit bekommen.
So kann ich jedem die volle Aufmerksamkeit widmen. :lol:

Jetzt ist aber gut mit dem Honig! :roll:
Ich hab beinahe täglich gebastelt seit ich 11 war. Ich wünschte ich hätte noch andere Sachen gemacht...
Aber schön das Euch Das Ergebnis gefällt. :)

Alles in allem hat mir das Wochenende sehr gut gefallen. Das könnte ich öfter machen. Auch gern mit mehreren Leuten. :mrgreen:

LG
Tobias
Bild
Benutzeravatar
Tetsuro
 
Beiträge: 518
Registriert: Mo Apr 06, 2009 4:21 pm
Wohnort: Göttingen

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Tetsuro » Mi Nov 22, 2017 7:05 pm

Tokachi hat geschrieben:Ja ein Künstler in Sachen Oberleitung ist er wirklich, andere Sachen konnte ich fertig von ihm noch nicht begutachten.

Dann hab ich das doch geträumt das ich dir meine Anschauungsmodelle von den Modulen gezeigt habe...?
:roll:
Aber Recht hast du. Sobald ich wirtschaftlich wieder voll da stehe, werde ich wieder Modellbahn bauen können.
Und dann gibt´s auch was zu sehen nicht zu knapp!
Bild
Benutzeravatar
Tetsuro
 
Beiträge: 518
Registriert: Mo Apr 06, 2009 4:21 pm
Wohnort: Göttingen

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Tokachi » Mi Nov 22, 2017 7:27 pm

Tetsuro hat geschrieben:Dann hab ich das doch geträumt das ich dir meine Anschauungsmodelle von den Modulen gezeigt habe...?


Ach stimmt ja, das war auch ein sehr gute Idee! :lol:
Wer Großes will, muss zuerst das Kleine tun

Mein Youtube-Channel https://www.youtube.com/channel/UCwJ9WUt9ntC8TJQfjRnegBQ
Benutzeravatar
Tokachi
 
Beiträge: 441
Registriert: Mi Jun 20, 2007 8:22 pm
Wohnort: Amorbach

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Matze » Do Nov 23, 2017 8:44 pm

Hallo

Jetzt muss ich hier doch einmal meinen Senf dazugeben und Tobias Honig um die Gusche schmieren. ;)
Die Fahrdrähte sehen echt genial aus. Ich meine die Fahrdrähte sind ja geätzt, eine vielleicht nicht ganz billige Lösung, aber dennoch frage ich mich warum so etwas die hießigen Hersteller nicht hinbekommen. Muss ja nicht Viessmann sein, aber irgendein Kleinserienhersteller könnte da eine Marktlücke decken. Oder wäre das vielleicht eine Idee für dich, Tobias? :D

Viele Grüße Matthias
Benutzeravatar
Matze
 
Beiträge: 199
Registriert: So Mai 04, 2014 11:35 pm
Wohnort: Schweinfurt

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Tetsuro » Fr Nov 24, 2017 8:53 pm

Allso es gibt eine Firma die in TT die schlesische Fahrleitung u.A. aus Ätzteilen fertigt.
Aber zu Apothekenpreisen...
Der große Nachteil der Hiesigen Hersteller ist die Denkblokade: "Oberleitungsbetrieb mit anliegendem Stromabnehmer" Somit muss alles "Funktionssicher und schön stabil" gebaut werden.
Und dazu kommt der "Eisendraht" mit dem die Arbeiten. Sommerfeld mit 0,5mm und Vissmann mit 0,4mm.
Diese Drähte müssen Punktgeschweißt werden. Und das ohne das der Draht buchstäblich wegbrennt. Und 0,5mm ist die Schmerzgrenze mit dem Schweißverfahren.
Und hier kommt der Vorteil bei den geätzten Fahrdrähten zum tragen. Freilich ist das Verfahren in geringer Stückzahl nicht ganz billig.
Die Faustformel "Stege nicht dünner als die Blechstärke"...versetzen mich theoretisch auch in die Lage noch filigraner zu ätzen bei 0,1mm Blechstärke beispielsweise.
Aber weil ich das Zeug noch "anfassen und verarbeiten" können will, habe ich mir gesagt das 0,2mm stärke reichen.
Obendrein sieht man den Draht, aus einem Meter Entfernung, auf einer bebauten Landschaft bereits nicht mehr!
Und so soll es sein.
"dezent Auffällig" wie im Original auch :D
Und ja.
Wenn das System sich rum spricht, Erfolg hat und sich ein Markt bildet werde ich über einen Ausbau und die Serienproduktion Nachdenken.
Vor allem weil das aufwendige "Löten in der Fahrleitung" völlig entfällt! Vielleicht ein Tropfen Sekundenkleber. Ansonsten wird alles nur gesteckt und eingehängt!
Bild
Benutzeravatar
Tetsuro
 
Beiträge: 518
Registriert: Mo Apr 06, 2009 4:21 pm
Wohnort: Göttingen

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Matze » So Nov 26, 2017 7:36 pm

Hallo Tobias

Das mit der schlesischen Oberleitung ist mir neu. Die Apothekerpreise kann ich aber nachvollziehen, ich arbeite im Verein mit ein paar H0-purern zusammen.
Das unsere hießigen Hersteller dauerhafte Denkblokaden haben ist doch allgemein bekannt. Und da denke ich nicht nur an Sommerfeldt und Viessmann... :roll:
Wie sich das mit dem ätzen verhält ist mir seit gut einen Jahr kein Geheimnis mehr. :lol:
Wenn sich nach meinen Òkunoshima das keine Oberleitung erhält, ein weiteres Projekt anbahnt (E Triebfahrzeuge habe ich ja genug), komme ich sicherlich auf deine Oberleitung zurück.
Also denk schonmal über einen Gewerbeschein nach. ;)

Viele Grüße Matthias
Benutzeravatar
Matze
 
Beiträge: 199
Registriert: So Mai 04, 2014 11:35 pm
Wohnort: Schweinfurt

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Tibor Szepessy » Mi Dez 13, 2017 12:33 pm

Hallo

Hier das Ergebnis des zweiten Oberleitung workshop bei Tobi. Vorweg ein großes Danke für die gute Zusammenarbeit. Tobi hat das Grundkonzept nochmal verbessert und mir so ganz nebenbei viel wertvolles zu Ätzen und Löten und Drähte beigebracht.

Hier haben wir Löcher in das Quertragewerk gebohrt und einen Draht gespannt. Zuvor wurden Isolatoren gedreht und aufgefädelt.
20171202_165527.jpg


Danach wurden weitere Isolatoren angebracht und die Seitenhalter gelötet. Dazu wurde der Stromabnehmer einer Lok als Referenz herangezogen.
20171202_183734.jpg


Dann konnten die Fahrdrähte auf die richtige Länge gekürzt eingehängt und verlötet werden.
20171202_190324.jpg

20171202_190329.jpg


Hier das fertige Werk (Querträger muss noch nachgefärbt und die Isolatoren bemalt werden):
20171203_094045.jpg


LG, Tibor
Mokei-tetsu
Benutzeravatar
Tibor Szepessy
 
Beiträge: 711
Registriert: Do Dez 20, 2012 2:43 pm
Wohnort: Wien

Re: Oberleitungsbetrieb, ...ein Unding?

Beitragvon Tokachi » Mi Dez 13, 2017 1:02 pm

Na Tibor, sieht doch gelungen aus!
Wer Großes will, muss zuerst das Kleine tun

Mein Youtube-Channel https://www.youtube.com/channel/UCwJ9WUt9ntC8TJQfjRnegBQ
Benutzeravatar
Tokachi
 
Beiträge: 441
Registriert: Mi Jun 20, 2007 8:22 pm
Wohnort: Amorbach

VorherigeNächste

Zurück zu Anlagen- & Modulbau

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron