Leuchtturms modulare Bahn

Tipps und Tricks zum Unterbau und gestallterischen Aspekten
ET 403
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Re: Tokachi´s modulare Bahn

Beitrag von ET 403 » Do Apr 11, 2019 5:05 pm

OBI ist ja auch eine Apotheke !
Schau doch mal im Internet, ich habe es da, glaube ich ersteigert !
Gruß Rainer

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Re: Leuchtturm´s modulare Bahn

Beitrag von Leuchtturm » Sa Mai 04, 2019 7:35 pm

Die letzten Meter Kork wurden verklebt
IMG_20190504_143044.jpg
Zuletzt geändert von Leuchtturm am Mi Aug 21, 2019 4:02 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Leuchtturm´s modulare Bahn

Beitrag von Leuchtturm » Fr Aug 09, 2019 4:24 pm

Vor einigen Wochen habe ich die ersten Flexgleise von Peco (Code 80) auf den Modulen verlegt. Heute kamen die ersten manuellen "Weichenantriebe" vom amerikanischen Hersteller Caboose Industries* an die Weichen ran. Der Einbau war etwas knifflig, da die Bohrungen an der Weichenschwelle und des Antriebfußes aufgeweitet und die Höhe angepasst werden musste. Auch das Ausrichten war fieselig. Aber nach dem ersten Einbau funktionierte die Weiche tadellos. Für die Sichtbarkeit der Weichenstellhebel wurden die Köpfe angemalt.

Nach der ersten Stellprobe war meine Annahme der maximalen Zuglänge fast richtig.
Ein Zug mit 16 KoKi´s und einer EF81 sind noch zu kurz, werden aber wahrscheinlich dann auf dem Nachbargleis abgestellt werden können.

*Link zum Stellhebel https://www.rd-hobby.de/de-de/Catalog/Detail/65036
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Re: Leuchtturms modulare Bahn

Beitrag von Leuchtturm » Sa Apr 18, 2020 1:57 pm

Moin Moin miteinander,

es ist viel Zeit ins Land gegangen und hier ist leider nichts wirklich besonderes passiert.
Das hat leider ein paar Gründe gehabt. Einerseits habe ich mittlerweile mehr Aufgaben bei meinem
Arbeitgeber erhalten, andererseits gab es Probleme beim Bau des Fiddle Yards.

Zum Fiddle Yard aus den oben stehenden Beiträgen:

Dieser wurde nach einem Baufehler in der Unterkonstruktion letztes Jahr eingemottet.
Das mittlere Modul wird derzeitig umfunktioniert zu einem Duck-Under für die Ringstrecke des
gesamten IG-Nippon-Arrangement mit Reisfeld-Nachbildungen, Bahnübergang und Hochspannungsleitungen.
Ein Einfahrstmodul wurde verschrottet, da nicht mehr reparabel, und das andere wird für spätere Zwecke
zurückgestellt.

Das Fiddle Yard-Thema ist damit aber nicht aus der Welt. Die Module werden, von einem Hersteller, neu
eingekauft. Beim Bau des alten FY habe ich bemerkt, dass die Korkbettung nicht wirklich in der Ebene lag,
so dass es immer wieder Flickereien gab. Das wollte ich für den Neubau vermeiden. Nun will ich auf das bewährte
Tomix-Gleis zurückgreifen, da ich schnell und sicher das Projekt abschliessen möchte. Bis zu den vrsl. nächsten
Ausstellungen ist auch nur noch ein halbes Jahr Zeit. Dazu aber später mehr, wenn das Material besorgt wurde.

Zum Heimprojekt gibt es auch Neuigkeiten.
Ende Mai steht ein Umzug in eine neue, größere Wohnung an. Der verfügbare Platz für eine Heimanlage ist dann
zwar in einem Arbeitszimmer vorhanden, aber dieser Raum soll früher oder später ein Kinderzimmer werden.
Somit muss meine Heimanlage klein, leicht und transportabel sein. Da kommt nur die Segment- und Modulbauweise
ins Spiel. Auch fällt das Thema einer Hauptbahn, wie einige Seiten weiter vorne, flach, da mir der Platz in der
Tiefe dafür ausgeht. Die Aufbaumaße der einzelnen Module/Segmente dürfen 1.000 x 400mm nicht überschreiten.
Gedacht ist es, dass die Module/Segmente dann bei Nichtgebrauch in einen Regal sicher verstaut werden können und
somit der Platz im Arbeitszimmer wieder frei wird. Wie ich es dann beim zukünftigen Nachwuchs veranstalte, weiß ich
ehrlich noch nicht.

Zum neuem Heimprojekt gleich mehr....
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Re: Leuchtturms modulare Bahn

Beitrag von Leuchtturm » Sa Apr 18, 2020 3:27 pm

Hier nun die Idee zum neuem Projekt.


Aufgrund der verkleinerten Ausgangsposition gegenüber der vorherigen Planungen, musste eine kleine Nebenbahn für
die neue Anlage eingeplant werden. Anfang des Jahres habe ich überlegt, in welchen Zeitraum und welche Region diese fiktive
Bahn darstellen sollte. Ich studierte mehrere Fotos auf Wikipedia über Endbahnhöfe auf Hokkaido, mein Sammelgebiet, fand aber
durch die eher schlecht oder gar nicht zu bekommenden Modelle kein brauchbares Vorbild. Auch störte mich der mangelnde
Güterverkehr auf vielen Nebenbahnen der JR Hokkaido. Ok, dachte ich mir, muss ich in die JNR-Zeit der 60er zurückgehen,
wo es noch ausreichend Güterverkehr gab. Somit war wenigstens der Zeitraum definiert. Aber was ist mit der Region?
Gerne hätte ich die Region Hokkaido auf dem Land nachbilden wollen, aber es gab immer nur kurzfristig passende Dampf-
lokomotiven wie die D51 oder Dieselloks DD51 oder DE10, welche aber zu groß wären für eine kleine Nebenbahn der 60er Jahre.

Kato kündigte zwischenzeitlich die kleine Dampflok Bauart 8620 als Neuheit an, welches ich zwar vernahm, aber ignorierte. Ich
war zu der Zeit kurz darauf die ganze Planung über den Haufen zu werfen und mich nur noch mit dem Gleisoval auf dem Fußboden zu
begnügen. Eher durch Zufall fand ich einen japanischen Artikel im WWW über die Gono-Linie. Diese war mir aber eher unbekannt...
Google half mir dann mehr über diese Linie und ihrer Geschichte zu erfahren. Ein Video auf Youtube mit einer Dampflok der Bauart 8600
brachte mich dazu, die strikte Einhaltung meiner Hokkaido-Sammlung zu verlassen. Nun konnte ich auch endlich eine Region für die
neue Anlage finden. Ausgangspunkt ist die Station Ajigasawa an der Gono-Linie in der nördlichen Tokoku-Region. Dort soll eine fiktive
Nebenbahn dem Nakamura-River hinauf folgen bis zum gleichnamigen Endpunkt Nakamura. Da es eine kleine Nebenbahn mit überschaulichen
Verkehr sein soll, ist der Fahrzeugeinsatz von maximal 3 Lokomotiven geplant. Diese sollen dann von Nakamura nach Ajigasawa pendeln
und Güter in und aus der Region transportieren. Als Vorlage des Bahnhofs habe ich mich dann doch von einem ehemaligen Endbahnhof auf
Hokkaido inspirieren lassen, Shibetsu-eki im äussersten Osten von Hokkaido. Nur habe ich den Platz für die Drehscheibe auf die
Bahnhofseinfahrt gesetzt und ein weiteres Ladegleis eingebaut für Schüttgüter wie Kohle oder Schotter etc.

Der Bahnhofsplan (2000mm x 300mm):
Visueller Plan.png
Legende: StB = Station Gebäude, GS = Güterschuppen, TT = Drehscheibe, LS = Ladestraße


Der Bahnhof wird in Segmentbauweise ausgeführt, wobei die Bahnhofseinfahrt für spätere Module eine eigene Normung erhalten soll.
Aber zu Anfang soll nur der Bahnhof und ein ca. 1000mm langer Fiddle Yard, für die Gestaltung neuer Züge, ausreichen.
Die linke Seite wird Endpunkt sein, kann aber noch mit der Zeit verlängert werden, um z.B. einen Firmenanschluss zu gestalten.
Als Gleismaterial kommen im Fiddle Yard Kato-Unitrack und im Bahnhof Peco Code 80 zum Einsatz, welches noch ausreichend zur Verfügung
steht. Gebäude und Detailierungen werden von Kleinserienhersteller wie z.B Sankei und Tsugawa bezogen oder in Eigenregie erstellt.
Die Steuerung der Gleisanlagen wird händisch erfolgen, die der Lokomotiven wird analog ausgelegt. Ein späterer Umbau auf Digital soll
aber einkalkuliert werden, damit man auch später auf Ausstellungen oder Treffen mit Freunden "spielen" kann.

Das soll es erstmal gewesen sein. Ich denke, dass ich mit diesem Thema endlich vom Zeichenbrett weg komme und praktischer Modellbahner
werde. Zudem hält sich das Thema auch finanziell im Rahmen, um auch eine zeitnahe Fertigstellung entgegenzukommen.

Falls ihr noch Fragen oder Verbesserungsvorschläge habt, bitte scheut nicht davor mir zu schreiben.

Bis dahin viele Grüße

Ulli alias Leuchtturm
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Re: Leuchtturms modulare Bahn

Beitrag von Twilight Express » Mi Mai 06, 2020 6:10 pm

Moin Ulli!
Hochinteressant! Na dann, maximale Erfolge, und halt
ums bitte auf dem laufenden!
Gruss, Ingo.

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